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2019

PARTNERBESUCH IN RUMÄNIEN

Kurzbericht über den Besuch in unserer Partnergemeinde in Hermannstadt (Rumänien)

Vom 11. bis 17. Oktober besuchten wir (fünf Gemeindeglieder der Ev. Stadtkirchenge­meinde Köpenick mit Pfarrerin v. Homeyer) die Ev. Stadtkirchengemeinde A.B. in Hermannstadt.

Wie bereits bei allen vorangegangenen Besuchen wurden wir außerordentlich herzlich und gastfreundlich empfangen. Pfarrer Kilian Dörr hatte für uns ein reichhaltiges Programm vorbereitet, dadurch gab es vielfältige Begegnungs- und Gesprächsmöglichkeiten.

tl_files/stadtkirche/Partnergemeinde/Kirche.JPGGleich am Samstag konnten wir am „Transilvanian Brunch“ auf dem Diakoniehof Schellenberg teilnehmen - außer reichlicher Vorsorge für das leibliche Wohl erfuhren wir viel über die Arbeit mit Behinderten und anderen sozial schwachen Menschen sowohl in landwirtschaftlich / gärtnerischen Tätigkeiten als auch in geschützten Werkstätten. Der Aufbau einer weiteren Werkstatt in Schellenberg steht bevor. Ein Konzert  rundete den Besuch in Schellenberg ab. Es gab anschließend die Möglichkeit, das  Museum im Teutsch-Haus zu besuchen, am Abend gab es noch ein Konzert eines Chores aus dem Rheinland in der Johannis­kirche.

Am Sonntag stand ein gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst auf dem Programm, anschließend trafen wir uns mit Presbytern und Gemeinderäten zu einem interessanten Erfahrungsaustausch über die Gemeindesituationen. Nachmittags besuchten wir dann die Kirchenburg mit Jugendzentrum in Holzmengen.

Unser Gedankenaustausch konnte am Montag bei einer Wanderung

tl_files/stadtkirche/Partnergemeinde/Wanderung.JPGum Paltinis (Hohe Rinne) fortgesetzt werden. Am Abend gab es dann die Vorstellung eines sehr anrührenden Buches, das zugleich in deutscher und in rumänischer Sprache herausgegeben wurde. Es basiert auf Tagebuchaufzeichnungen des damaligen Hermannstädter Bürgermeisters Albert Dörr über Ereignisse im September 1916 (unmittelbar nach Kriegseintritt Rumäniens).

Am Dienstag nahmen wir an der Morgenandacht und der Dienstbesprechung der Gemeindemitarbeiter teil, im Anschluss besuchten wir das Carl-Wolff-Haus (Seniorenheim, Hospiz, Kinderhospiz) sowie das Tageszentrum für sozial benachteiligte Kinder („offenes Haus“).
Am Nachmittag stand das Reha-Zentrum Kleinscheuern (Blau-Kreuz) auf dem Programm.

Der Mittwoch gehörte nach Besichtigung der umfangreichen Restaurierungs-arbeiten in der Stadtkirche und einem Kurzbesuch in der   Synagoge dem Besuch mit Garten-Einsatz in Hammersdorf. Abends durften wir an der Chorprobe des Bachchores teilnehmen.

Donnerstag­ Vormittag war Freizeit, nachmittags erfolgte die Rückreise.

Alles in allem war es für uns ein sehr eindrucksvoller Besuch mit vielfältigen Anregungen für die eigene Gemeindearbeit. Vor allem beeindruckt immer wieder die direkte, zupackende Art, Probleme anzugehen und nicht vor Schwierigkeiten zurückzuschrecken – getragen von der Hoffnung und Glaubensgewissheit, dass immer ein Weg aufgezeigt wird!

    Wolfgang Harder       

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2017

RUMÄNIEN-PARTNERSCHAFT

Für alle Unterstützung im vergangenen Jahr (2017) danken wir recht herzlich! Zu Ostern möchten wir wieder ein Paket an unsere Partnergemeinde schicken. Dafür bitten wir um Medikamente, die noch mindestens bis Ende des Jahres verwendbar sein sollten, auch Stärkungsmittel und Vitaminpräparate. Gerne dürfen auch Oster-Süßigkeiten und Spiele dabei sein. Wir bitten um Abgabe bis zum 8. März im Kirchbüro, damit das Paket rechtzeitig zu Ostern bei den Kindern im „Offenen Haus“ ankommt. Dort werden 20 Kinder aus sozial schwachen Familien tagsüber nach der Schule betreut und versorgt. (Eine Medikamentenliste ist im Kirchbüro vorhanden.)    Es bedanken sich - für den Ausschuss für Ökumene und Partner-schaft -    Marianne Graupe und Heidi Witte

ÖKUMENE UND PARTNERSCHAFT

Dank Ihrer großzügigen, vielfältigen Spenden konnten wir im Dezember drei Pakete an unsere Partnergemeinde in Hermannstadt schicken, deren Ankunft zu Weihnachten mit großer Freude und Dankbarkeit bestätigt wurde.

Der Inhalt wurde verteilt an das „Offene Haus“ (Straßenkinder-Projekt): „Das Ziel unseres Hauses ist, die Kinder und deren Erziehungsberechtigte zu fördern und zu begleiten, damit unsere Kinder sich zu eigenverantwortlichen und selbständigen Persönlichkeiten entwickeln können“ und das Roma-Projekt in der „Grünen Kirchenburg Hammersdorf“: „Zahnärztin Alina Voinea erklärt den Roma-kindern in Hammersdorf, wie Zähne gepflegt werden müssen. Das ist eines der vielen Bildungsangebote für Romakinder, die in den letzten zwei Jahren mit Sozialarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helferinnen durchgeführt worden ist. Ein Höhepunkt 2015 waren die Berufsorientierungstage, in denen die Kinder von Fachleuten in deren Berufe eingeführt wurden und diese praktisch ausprobieren konnten“ (Bericht aus dem Hermannstädter Gemeindebrief 2015). Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Die Medikamentensammlung geht weiter. Bitte geben Sie Medikamente, die noch bis Ende 2017 verwendbar sein sollten, im Kirchbüro ab oder wenden Sie sich an Frau Witte, Tel. 030/60958993, 0171/2186836, Heide-LoreWitte@gmx.net.

   Heidi Witte für den Ausschuss „Ökumene und Partnerschaft“

 

2015

PARTNERTREFFEN IN RUMÄNIEN

Mitte Mai reiste eine Delegation unserer Gemeinde nach Hermannstadt, um die seit langem bestehenden Kontakte aufzufrischen und eine reguläre Gemeindepartnerschaft zu vereinbaren. Bereits vor etwa 25 Jahren entstanden erste Besuchskontakte, die recht kontinuierlich durch Hilfstransporte aufrecht erhalten wurden. Dies ist in den letzten Jahren in den Hintergrund getreten - es gibt in Rumänien inzwischen die meisten Waren im Handel - sofern das Geld dafür vorhanden ist.

tl_files/stadtkirche/Partnergemeinde/1-Sibiu.JPG

Wir wurden sehr gastfreundlich aufgenommen und konnten Eindrücke von den vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde gewinnen. Einen sehr großen Umfang nehmen dabei diakonische Aufgaben ein. Anders als bei uns ist die Diakonie keine eigene gemeindeübergreifende Organisation. Die Kirchgemeinde hat nach der Wende eine Reihe von Immobilien zurück erhalten, die nach und nach rekonstruiert und einer Nutzung zugeführt werden. Viele Häuser und Wohnungen werden als Sozialwohnungen für geringes Entgelt und Erbringung verschiedener Arbeitsleistungen von Bedürftigen genutzt.  Auf diese Weise werden sie erhalten oder allmählich wieder nutzbar gemacht. Einen Schwerpunkt für ökumenische Vernetzung, ökologisches Denken und Handeln und für Bildungsarbeit sowie als Begegnungszentrum bildet die "Grüne Kirchenburg Hammersdorf". Für dieses Projekt konnten wir eine Geldspende übergeben.  Im Gottesdienst am Himmelfahrtstag unterzeichneten wir unseren Partnerschaftsvertrag.

Aus diesem Anlass übergaben wir einen von Frau Jennrich ge-stalteten Keramik teller. Zur 175 –Jahr- Feier unserer Laurentiuskirche haben wir ei-ne Delegation un  serer Partnergemeinde eingeladen.

Eine  große  Hilfe für die Menschen dort besteht aber noch immer in der Bereitstellung von Medikamenten, da diese teuer sind und  nicht von den Krankenversicherungen getragen werden.  Deshalb  betreibt die Gemeinde in Hermannstadt eine Medikamentenausgabe.

Dafür werden gerne Sachspenden entgegengenommen, z.B. Salben oder Tabletten (auch angebrochenen Packungen), deren Haltbarkeit mindestens ins nächste Jahr reichen muss. Diese Aktion wird bei uns von Frau Witte betreut, die gerne nähere Auskünfte erteilt (E-Mail:  Heide-LoreWitte "at" gmx.net)

   Dr. Wolfgang Harder