Stadtkirche > Jugend > Aus dem Jugendleben

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TAIZÉ UND FRÉRE ROGER

Frère  Rogers Lebensweg oder: Vom Konzil der Jugend.

Vom 21. bis 31. Juli 2017 unternahmen wir Köpenicker*innen zum dreizehnten Mal eine spirituelle Reise mit 57 Teilnehmenden in die ökumenische Kommunität von Taizé in Frankreich. Nun wird es aber wichtig über den Lebensweg des Ordensgründers, Frère Roger Schütz, einmal zu berichten:

Frére Roger wurde 1915 im Dorf Provence als Sohn eines evangelischen Pfarrers geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im Schweizer Jura. Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges fand er nach einiger Suche im burgundischen Dorf Taizé, nördlich von Cluny, einen Ort, an dem er zurückgezogen beten und verfolgten Menschen Gutes tun konnte. Nachdem der Krieg für Frankreich zu Ende war, konnte er dort nach und nach eine Gemeinschaft ins Leben rufen, die aus seinem Bekanntenkreis während der Jahre seines Theologiestudiums hervor ging. Er gab ihr eine dauerhafte Gestalt und inspirierte sie zu einem Leben in Gebet, Arbeit und Gastfreundschaft. Sie stand Christ*innen aller Kirchen offen, die sich auf dieses Leben einließen. Taizé wurde von einem völlig unbekannten Ort zum Anziehungspunkt für Tausende von jungen Menschen, die Besinnung und Gemeinschaft suchten und suchen. Sie nennen sich bis heute: „Konzil der Jugend“.

Zu den Begegnungsmöglichkeiten in Taizé traten Begegnungen in den Ortskirchen fast aller Länder der Erde dazu; Großveranstaltungen, die in den Heimatgemeinden organisiert werden mussten. In unserem köpenicker Falle denke ich höchst dankbar an die wunderbaren Annekathrin Seeber, Mareike Lüdtke und Marcel Kloß.

Frére Roger starb im Sommer 2005 durch ein fanatisches Attentat in der von ihm gebauten Kirche der Versöhnung von Taizé. Wir kamen genau eine Woche später. Gott segne ihn! Wir werden weiter in die Kommunität fahren, Blumen an sein Grab bringen und Christus suchen in unserem Leben. Die nächste Fahrt nach Taizé für Jugendliche findet vom 06. bis 16. Juli 2018 statt. Ihr jungen Leute: Macht schon mal Eure Zelte bereit!

   Ihr / Euer Pfarrer Ralf Musold            

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VON DER GEMEINSAMEN JG, April 2017

Unsere  Gemeinsame Junge Gemeinde gestaltete im April gleich zwei Gottesdienste in der Stadtkirche mit: einen Sonntagsgottesdienst (s. Foto) und den ökumenischen Jugendkreuzweg – den Jugendkreuzweg traditionell zusammen mit unserer anderen Jungen Gemeinde, Konfirmanden und katholischen Jugendlichen.

Von Karfreitag  bis  Ostersonntag  waren wir wieder unterwegs in dieMecklenburger Seenplatte.  In  Prillwitz  an  der  Lieps  (Tollensetal), unserer Unterkunft,  feierten  wir  zusammen  mit der Ortsgemeinde am Karfreitag in der Dorfkirche den Gottesdienst. Liturgie und Kir-chenmusik konnten wir komplett übernehmen – einen kleinen liturgi-schen Projektchor, einen Trompeter (Theodor) und einen Organisten (Marco) hatten wir in unseren eigenen Reihen. Letzterer übernahm sehr kurzfristig auch noch die Musik für einen Ostergottesdienst im Gemeindegebiet. Wir alle besuchten wieder in der gotischen Johanniskirche von Neubrandenburg die Osternachtsfeier.

Die Johanniskirche gehörte bis zur Reformation zu einem Franziskanerkloster. In den noch erhaltenen Gebäuden des Klosters befindet sich eine Teilsammlung des Regionalmuseums. Den Direktor des Museums konnten wir für eine Führung am Karsamstag gewinnen.  (s. Foto)  Diese informierte u.a. über die slawische Besiedlung der Gegend bis zum 13. Jhd., die jahrzehntelange Suche nach ei-       …. nem slawischen (heidnischen) Kultzentrum von überregionaler   Bedeutung in unmittelbarer Nähe zu unserem Wohnort, über die Grün-dung deutscher Städte im 13. Jhd. – einhergehend mit Christianisierung und der Niederlassung christlicher Orden in diesem Gebiet wie Zi-sterzienser und Prämon-stratenser, später in den Städten dann Franziskaner und Dominikaner.

Das Wetter meinte es dann doch noch gut mit uns und so konnten wir bei Abendsonne am Karsamstag die scheinbar endlosen weißen Blütenteppiche von Buschwindröschen (Anemone nemorosa / plattdeutsch auch: witte Öschgen) in den Buchenwäldern am Tollense-see bei einer Wanderung genießen. Am Ostersonntag lasen und besprachen wir Bertold Brechts Gedicht „Karfreitag“ (1915), eine Reflexion zur Emmaus-Geschichte in Lukas 24 und ein Bekenntnis zur Auferstehung Jesu.

Den Abschluss unserer Osterfreizeit bildete am Ostersonntag eine geführte Bootstour auf den Feldberger Seen. Verschiedene Wildvögel ließen sich dabei beobachten – manche schienen den Bootsführer „persönlich zu kennen“ und suchten „sehr engagiert“ den Kontakt …

Während dieser schönen Tage waren wir wieder Selbstversorger. Familie Lochen sei für die Hilfe in der Küche und beim Einkauf herzlich gedankt!

   Für die Junge Gemeinde: Gerd – Peter Radloff

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BERICHT VON DER KONFINACHT

tl_files/stadtkirche/Konfi/Konfinacht 2017.JPGAm 11. und 12.03.2017 fand die dritte regionale Konfinacht in der Christophoruskirche Friedrichshagen statt. Wir als Gemeinde waren zum zweiten Mal als Mitveranstalter beteiligt.

Für uns begann der Sonnabend mit dem Aufbau unserer Station „Jesus der Hörende“. Dafür stand uns die Kirche der Baptistengemeinde in der Klutstraße zur Verfügung. Die Konfirmanden fanden sich ab 16:30 Uhr ein. Das Thema unserer Station war Gebet. Die erste Einheit begann mit Taizé-Klängen in Stille. Anschließend arbeiteten wir als Gruppe an verschiedenen Fragen, welche uns verschiedene Orte, Situationen und Möglichkeiten des Gebetes aufzeigten. Nach dem Abendbrot folgte die zweite Einheit, in der wir das Eingangsgebet für den Gottesdienst am Sonntag gestalteten. Nach einer sehr kurzen Nacht begannen wir mit einem Frühstück sowie der Vorbereitung des Gottesdienstes. Der Gottesdienst bestand aus den Arbeitsergebnissen der verschiedenen Stationen. Die Konfirmanden haben sich sehr viel Mühe gegeben, was den Gottesdienst und die gesamte Konfinacht zu einem Erfolg werden ließ.

Ich danke allen Helfern, insbesondere Pfarrer Musold, Stella und Leonie Lochen, welche die Station mit mir betreut, sowie Niklas Lachmann und Lukas Prutz, die sich um das Abendbrot gekümmert haben. 

Marco Föllen

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BERICHT DER JUNGEN GEMEINDE

tl_files/stadtkirche/Konfi/Kickerturnier 2017.JPGAuch dieses Jahr hat die Junge Gemeinde erfolgreich am Kickerturnier unseres Kirchenkreises teilgenommen. Gleich sechs 2er-Teams kämpften in den unterschiedlichen Alterskategorien um die begehrten Pokale gegen Jugendliche und junge Erwachsene aus anderen Gemeinden und Gruppen. Insgesamt nahmen rund 30 Teams am Turnier teil.

Für einen Platz auf dem Siegerpodest reichte es dieses Jahr nicht: Max Postel und Simon Schulze belegten als bestes Team der JG den 4. Platz in der Gesamtwertung.

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Nachklang zur Postkarten - Aktion der Jungen Gemeinde –

Bitte um Entschuldigung: Im vergangenen Jahr haben wir, die Junge Gemeinde, im Anschluss an unsere Sommerfahrt selbstgestaltete Postkarten an einzelne Gemeindeglieder versendet. Mit diesen Postkarten wollten wir jenen ein bisschen Freude senden, die es gerade schwer im Leben haben.

Unsere Absicht kam jedoch nicht bei allen Empfängern an und so entstand viel Verwirrung und auch Ärger über unsere Aktion. Wir entschuldigen uns vielmals bei allen, die diese Post als Ärgernis oder Provokation empfunden haben und versichern, dass unsere Aktion durch und durch von der Idee getragen war, damit Anderen eine Freude zu machen.

   Für die Junge Gemeinde, Sebastian Postel

 

 

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VON DER JUNGEN GEMEINDE 2016

„Demokratische Wahlen“ war auch für die Jugendlichen der Jungen Gemeinde ein aktuelles Thema in diesem Herbst. Angeregt haben wir uns über das amerikanische Wahlsystem und die Kandidaten der Präsidentschaftswahl in den USA ausgetauscht.

Darüber kamen wir zu einer weit lokaleren, aber für uns nicht weniger wichtigen Wahl: Der GKR-Wahl im November. „Wie ist unsere Gemeinde eigentlich strukturiert?“, „Was kann so ein GKR eigentlich und was erwarte ich von einem Kandidaten für die Gemeindekirchenratswahl?“ sind nur einige der Fragen, der wir uns in diesem Zusammenhang gestellt und die wir diskutiert haben.

Auch dem Thema Erntedank hat sich die Junge Gemeinde gewidmet. Dabei haben wir uns gefragt wo in unserem Leben die Linie zwischen Notwendigem und Luxusgütern verläuft: Brauche ich wirklich 100 Fernsehsender und einen Computer in jedem Raum? Gehört ein Smartphone inzwischen bereits zum Notwendigen, weil ich ohne einfach nicht ausreichend mit meiner Welt kommunizieren kann? Für uns war es in jedem Fall ein Moment zum Innehalten. Eine Gelegenheit zur Reflexion, was in diesem Jahr (2016) gelungen ist und wofür wir dankbar sind.

In den Herbstferien sind wir für ein Wochenende in das Rüstzeitheim nach Alt Buchhorst in Grünheide gefahren. Unter der Leitung von Simon Schulze haben wir uns mit dem Thema „Sünden“ beschäftigt. Dabei haben wir auch nachvollzogen, wie sich das Verständnis für diesen Begriff vom Mittelalter bis heute gewandelt hat.

Mit der Adventszeit kam die Zeit der Krippenspielproben. Dieses Jahr sollte es wieder ein modernes Stück sein, am besten ein sozialkritisches. Wir wählten eines aus, in dem der Vater einer konsumorientierten und von der Kirche weggedrifteten Familie eine Begegnung mit den Krippenfiguren Maria und Josef hat und feststellt: Also ein Weihnachtsfest ohne die heilige Familie? Nein, da fehlt etwas!

Wie in den vergangenen Jahren haben wir dieses Stück nicht nur Heiligabend in der Stadtkirche aufgeführt, sondern auch jene bedacht, die es nicht in die Christvesper schaffen. Und so kam es, dass

wir am 4. Advent im Speisesaal des Vitanas Senioren Centrums Bellevue, in der Parisiusstraße, unser Krippenspiel für die Bewohner aufführten.  Wenn  wir auf  diese  Weise auch nicht so viele Menschen erreichen,  wie  am  24.12., so ist es uns doch wichtig die Weihnachtsbotschaft zu verbreiten.

    Die Junge Gemeinde bei einer Krippenspielprobe

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Ausblick 2017

Mit dem neuen Jahr machen wir uns auf zu neuen Projekten und neuen Aktionen.

Im Januar werden wir an dem Projekt „Licht an!“ des Kirchenkreises teilnehmen. Dort werden Bilder von Bibelarbeiten verschiedener Jugendgruppen in den Abendstunden an den Kirchturm der Gnadenkirche in Berlin-Biesdorf projiziert. Die Bilder der Jungen Gemeinde Köpenick werden voraussichtlich vom 25.02. bis 01.03.2017 am Kirchturm zu sehen sein.

Wir werden uns wieder thematisch mit der Fastenzeit beschäftigen und am ökumenischen Jugendkreuzweg teilnehmen.

Die  erste  Jugendfahrt dieses Jahres ist vom 8. bis 13. April geplant.

Auch hoffen wir über Pfingsten wieder zu Gast in der Kirchengemeinde in Groß Muckrow sein zu dürfen und so die langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde dort aufrechterhalten zu können.

Alle Interessierten laden wir herzlich ein, donnerstags, ab 18 Uhr, ins Jugendhaus in der Kirchstraße 4 zu kommen!

   Für die Junge Gemeinde × Sebastian Postel

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GEMEINSAME JG UNTERWEGS

Die  Gemeinsame Junge Gemeinde lud zum Semesterbeginn wieder zu  einer Fahrt auf  Köpenicker Seen ein. Mit 2 Pontonbooten und einem Motorfloß  starteten  wir am Langen See zu diesem alljährlichen Kennenlern- und Wiedersehensausflug. Das Wetter „spielte mit“, und so  konnten  wir  die  Fahrt ohne Regen und Sturm genießen, ankern  auf dem Seddinsee und dann auch wieder grillen.

Im September führte uns dann auch wieder unsere thematische Wochenendfreizeit auf das pommersche Usedom. Wir beschäftigten uns weiterhin mit Konfessionskunde, mit der Entstehung reformatorischer Kirchen und mit Freikirchen und Sekten. Auch an diesem Wochenende waren wir vom Wetter „verwöhnt“: Bei 30 Grad Lufttemperatur lud die Ostsee zum Baden ein.

Bei wolkenlosem Himmel unternahmen wir zum Abschluss am Sonntag eine Fahrt mit einer nachgebauten alten Handelskogge auf die Ostsee.

Wir versorgten uns auf dieser Fahrt wieder selbst und wurden dabei von Familie Lochenunterstützt.  Herzlichen Dank !

   Für die Junge Gemeinde:  Gerd-Peter Radloff

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15.10.2016 EXKURSION NACH WITTENBERG

Lutherstadt - Wittenberg rüstet sich für das große Jubiläum

Am Sonnabend, dem 15. Oktober 2016, fuhren sechs Mitglieder unseres Montagskreises nach Lutherstadt - Wittenberg. Wir waren Teilnehmer einer von der Evangelischen Akademie Berlin organisierten und gestalteten Exkursion. Leider war die Anzahl der Plätze auf 30 begrenzt, und nicht alle unsere Anmeldungen konnten berücksichtigt werden. Es war ein wunderbarer Tag, nicht nur, dass wir Glück hatten mit dem Wetter in Wittenberg, sondern die Stadtführung war außergewöhnlich umfangreich. Die Führung durch die Stadtkirche mit Erklärung des Cranachaltares und aller anderen historischen Gemälde war ein absoluter Höhepunkt.  

Die Lutherstadt bereitet sich auf das Reformationsjubiläum vor: Die Schlosskirche ist restauriert und glänzt in ihrer Pracht, ebenso die Stadtkirche. Der Marktplatz mit dem wunderschönen Rathaus und seinen Denkmälern lädt zum Verweilen ein, die Straßenzüge mit den besonderen historischen Gebäuden sowie den Fachwerkhäusern haben sich geschmückt und erwarten ihre Gäste. Als einen weiteren Höhepunkt empfanden wir das Cranach-Wohnhaus am Marktplatz, welches innerhalb der Wohnräume der Familie Cranach eine beeindruckende historische Ausstellung beherbergt.

Nach diesem Tag waren die Beine müde, aber der Geist hellwach. Wir haben den schönen Tag gemeinsam mit den anderen Teilnehmern der Evangelischen Akademie Berlin genossen.

   Hannelore Hilger, Offener Gemeindeabend Charlotte-Rose-Haus

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22.07. – 01.08.2016 Taizé verändert


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„Wer nach Taizé kommt, ist eingeladen, Gemeinschaft mit Gott zu suchen: im gemeinsamen Gebet, im Singen, in der Stille, im persönlichen Nachdenken und in Gesprächen.“

48 Jugendliche und einige Erwachsene machten sich 10 Tage auf die Suche nach dem Mehr in unserem Leben. Ob aus Schöneiche, Friedrichshagen, Köpenick oder anderen Teilen Berlins, die Suche war für alle eine ganz wundervolle Erfahrung. Es ist erstaunlich welche Kraft sich durch das Zusammenkommen von 2.500 Menschen aus der ganzen Welt, festen Gebets- und Essenszeiten und den geführten Gesprächs- und Arbeitsstunden entfalten kann.

Taizé ist ein Ort zum Austauschen für alle Generationen. Jugendliche lernen andere Nationalitäten kennen, schließen Freundschaften und bemerken, dass es neben Handy und Co. nahezu befriedigendere Lebensformen gibt, als sie es gewohnt sind. Da entscheidet sich beispielsweise eine Quasselstrippe fast dazu ein Wochenende in Stille zu verbringen, um mal Zeit für sich selbst zu haben.

Einige kamen nach dem Mittagessen auf die Idee hunderte Jogurtbecher einzusammeln und eine riesen Schlange zu gestalten. Die mächtigen Essensschlangen wurden zeitweise zu flashmobartigen Chor- und Tanzeinlagen und dennoch schafften es auch alle 10 Minuten Stille in den Gebetszeiten auszuhalten.

Am letzten Samstag besuchten wir die Abtei von Cluny. Diese war als Ausgangspunkt bedeutender Klosterreformen eines der einflussreichsten religiösen Zentren des Mittelalters. Ihre Kirche war zeitweise das größte Gotteshaus des Christentums. Wer Lust bekommen hat, Taizé einmal mitzuerleben, der sollte sich nächstes Jahr einfach anmelden.


 

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Auch wenn ich nur als Ersatzbetreuer für diese Fahrt eingesprungen bin, war sie etwas Besonderes. Und durch die liebevolle Vorbereitung von Herrn Pfarrer Musold aus Köpenick wurde sie auch für die Teilnehmenden zu einem wertvollen Erlebnis. Herzlichen Dank für diese wichtige Arbeit!

Taizé war trotz der Anschläge ein Ort des Friedens im Gebet und ich hoffe sehr, dass es so bleibt, denn wir brauchen solche Orte mehr denn je.

   Friedrich Böhme


------- im nächsten Sommer also  vom 21. bis 31. Juli 2017 nach Taizé  ---------

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VON DER JUNGEN GEMEINDE…

Die Schulzeit hat wieder angefangen und ebenso trifft sich die Junge Gemeinde wieder donnerstags ab 18 Uhr im Jugendhaus in der Kirchstraße 4.

Wir tauschen uns über Themen aus die uns aktuell beschäftigen, aus dem Kirchenjahr oder dem Monatsspruch entstehen, essen gemeinsam Abendbrot und spielen zusammen, z.B. Ultimate Frisbee.

Neben unseren wöchentlichen Treffen fahren wir gemeinsam auf Rüstzeiten. So haben wir dieses Jahr über Pfingsten die Gemeinde in Groß Muckrow besucht und dort im Pfarrgarten gezeltet. Die Freundschaft mit der dortigen Gemeinde besteht seit vielen Jahren und entstand mit der Jungen Gemeinde in den 1980ern.

Zum Abschluss der Sommerferien waren wir eine Woche im Ev. Rüstzeitheim in Alt Buchhorst und haben dort entspannt die Ferien ausklingen lassen. Thema unserer Fahrt war „der Sinn des Lebens“. Dabei haben wir uns unter anderem mit der Frage beschäftigt ob es überhaupt einen benennbaren „Sinn des Lebens“ gibt und wie wir den biblischen Auftrag vom Herrschen über die Welt und Bewahren der Schöpfung (Gen. 1, 28) erfüllen können. Daneben waren wir mit Kanus auf der Grünheider Seenkette unterwegs, haben gebadet, Volleyball gespielt und vieles mehr erlebt.

   Für die Junge Gemeinde · Katharina Postel

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DIE GEMEINSAME JG AUF REISEN

Die Gemeinsame Junge Gemeinde war von Karfreitag bis Ostersonntag traditionell wieder in der Mecklenburger Seenplatte unterwegs. Am Karfreitag gestalteten wir zusammen mit der Ortsgemeinde und einem Pianisten einen Gottesdienst mit, der musikalisch durch dessen Komposition geprägt war: eine Messe mit Blues-Anklängen. In der Nacht zum Sonntag besuchten wir eine Oster-nachtsfeier in der ehemaligen Franziskanerklosterkirche St. Johannis in Neubrandenburg. Am anschließenden nächtlichen Lagerfeuer konnten wir den noch „frischen“ Außentemperaturen ganz gut trotzen. Nach dem kühlen Nieselregen am Karfreitag war der Himmel inzwischen  aufgeklart. Das bedeutete „Sonne satt“ und deutlichen Temperaturanstieg für Samstag und Sonntag und kam uns „wie gerufen“ für unsere Vorhaben.

So konnten wir Sonnabend in Waren an der Müritz schon ausgiebig bei Sonnenschein bummeln, nachdem wir in Ankershagen im Museum für Heinrich Schliemann eine Führung zum Leben und Werk des Archäologen und Troja-Ausgräbers erlebt hatten. Hier bekamen wir u.a. auch eine Kopie vom berühmten >Schatz des Priamos< gezeigt – durch die Schatzmeisterin der Schliemann-Gesellschaft, die wir für die Führung gewinnen konnten. Natürlich zog uns draußen auch die große Rutsche an, die dem >Trojanischen Pferd< nachempfunden ist.  (siehe Foto)

Wer bisher noch keinen Ärger mit einem „Trojaner“ auf seinem PC hatte, weiß nun wohl, wie ein solcher funktioniert und woher der Name stammt…

Am Ostersonntag maßen wir in einem nachgebauten >Wikingerboot< –  unter Sonnenschein zwar - dann aber unsere Kräfte mit dem Wind, der auf dem Feldberger >Breiten Luzin< immer stärker wurde. Wer bis dahin meinte, dass aus uns keine „harten Wikinger“ mehr würden, hätte uns rudern sehen sollen!

   Gerd –Peter Radloff

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tl_files/stadtkirche/Logos/Evangelisches Gymnasium.JPG

Das Jubiläumsjahr unseres Evangelischen Gymnasiums nähert sich dem Höhepunkt. MSA- und Abiturklausuren sind geschrieben, die mündlichen und die Präsentationsprüfungen finden in diesen Tagen statt. Die Proben für unser diesjähriges Musical „Midsummer Night Reloaded – Musical frei nach William Shakespeare“, das von allen Chören, Instrumentalensembles, den Wahlkursen Tanz und Akrobatik erarbeitet und den Kunstkursen ausgestattet wird, gehen in die entscheidende Phase. Wir laden herzlich ein zu beiden Aufführungen im FEZ am

Montag, den 21.6.2016 und Dienstag, den 22.6.16

jeweils um 18.30 Uhr.

Am 23.6. wird es eine Schulwanderung für die gesamte Schule geben, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Die Zahl „Zehn“ gibt uns auch das Thema für unsere traditionelle Projektwoche am Ende des Schuljahres. Ergebnisse werden bei unserem Sommerfest zu sehen sein. Wir feiern unser Jubiläumsfest am

Freitag, den 15.7.2016

von 15 bis 18 Uhr

auf unserem Schulgelände, Grüne Trift 169, und beginnen mit einem Open-Air-Festgottesdienst, den unser Superintendent Herr Furian und Pfarrer Musold mit uns feiern werden. Auch hierzu laden wir herzlich ein. Vierzehn Tage vorher, am 1. Juli 2016,  werden wir zum fünften Mal unsere Abiturienten in einem von ihnen selbst gestalteten Gottesdienst um 17 Uhr in der Stadtkirche verabschieden.

Neben diesen besonderen Ereignissen wird natürlich eifrig gelernt, fanden das Diakonische Praxisprojekt und das Betriebspraktikum statt, eine AG unserer Schülerinnen und Schüler arbeitet mit jungen Flüchtlingen, Schülerpaten und Sporthelfer betreuen neben ehren-amtlichen Eltern unsere Jüngsten in der Mittagspause.

Wir sind froh, ein wenig stolz und vor allem dankbar für diese Fülle an Ereignissen, Aktivitäten und Projekten und hoffen, dass wir mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Fördervereins sowie mit Gottes Segen auch zukünftig eine erfolgreiche Schulbildung bieten können.

   Ingrid Haack-Seelemann

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DIE JUNGE GEMEINDE UNTERWEGS

Seit den Sommerferien trifft sich die Junge Gemeinde wieder im Jugendhaus in der Kirchstraße 4, nun bereichert durch einige frisch konfirmierte Jugendliche.

Auf unserer 3. Rüstzeit in diesem Jahr haben wir uns mit dem Thema „Die zehn Plagen“ beschäftigt. Dabei ging es vor allem um die Beleuchtung der Plagen, wie sie in der Bibel stehen, wie es dazu kam und welche Rolle dabei das israelitische Volk, Gott, Mose und der Pharao spielten. Doch auch in unserem Alltag erleben wir etwas das wir als Plagen empfinden. 

Als Ergebnis haben wir eine Fotostrecke entwickelt, die die biblischen Plagen in unserem Verständnis zeigt, sowie Alternativen, die wir uns gewünscht hätten. Die Fotostrecke wird in der Stadtkirche zu sehen sein.  

Nach  den  Herbstferien  starteten  nun die Krippenspielproben. „Die drei Waisen“  werden in der 3. Christvesper, am 24.12. um 18 Uhr in der Stadtkirche zeigen. Zusätzlich möchten wir das Stück am 4. Advent in einem nahen Seniorenzentrum aufführen und so zur adventlichen Stimmung der Gemeinde beitragen.

   Für die Junge Gemeinde · Sebastian Postel

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BERICHT DER GEMEINSAMEN JG

Unsere gemeinsame Junge Gemeinde ( Stadtkirche & Schlosskirche startete Anfang September schon traditionell wieder mit einer Bootsfahrt in das neue Schuljahr. ( Foto ) Anfangs nicht eben vom Wetter verwöhnt, erlebten wir dann auf der Rückfahrt – nach dem Grillen auf dem Wasser – doch noch eine malerische Abendsonne.

Einige Tage später konnten wir jedoch auf unserer Wochenendfahrt nach Usedom an einem sonnigen Samstag in der Ostsee baden. Auf Usedom  setzten  wir  unsere  Beschäftigung  mit  christlichen Orden bzw. klösterlichen Lebensweisen fort. Nachdem wir uns über die Anfänge  des  Mönchtums  in  den Wüsten  Syriens und Ägyptens informiert hatten, arbeiteten  wir uns u.a. zu prägenden Personen der Kirchengeschichte  wie  Benedikt  von  Nursia  und Bernhard von Clairvaux vor. Franziskaner, Dominikaner  und weitere Orden werden folgen. Ziel ist, die  unterschiedlichen  Strömungen in ihren  je  eigenen Beiträgen als eine wichtige Kultursäule Europas zu begreifen.

Spannend war für uns im Oktober die Begegnung mit Benediktinern im Kloster Huysburg am Nordharz während einer Tagestour dorthin. Wir  waren  zum  gemeinsamen  Stundengebet  der Mönche und zur Führung durch das Kloster sowie  zum Gespräch mit dem Rektor der Einrichtung eingeladen. Das nächste Foto  zeigt uns mit dem Rektor, Bruder Jakobus, während der Führung in der Klosterkirche.

   Für die Junge Gemeinde:  Gerd–Peter Radloff

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DER HIMMEL IST FÜR MICH…

Die Junge Gemeinde (JG) ist eine Gruppe für alle Jugendlichen, die sich für Gott und die Kirche interessieren und Glauben in der Gemeinschaft erfahren möchten.

Um den eigenen Glauben ging es auch in diesem Sommer in der JG. Im Mai und Juni haben wir uns mit Adam & Eva und dem Sündenfall auseinander gesetzt. Was erzählt uns die Bibel dazu? Was hat das Ganze mit Vergebung zu tun? Wie schlägt sich das Thema in meinem eigenen Leben nieder?... waren Fragen, die wir uns stellten und diskutierten.

Seit Anfang Juni ist unsere Gruppe um 6 frisch konfirmierte Mitglieder gewachsen, sodass sich jetzt in der Schulzeit jeden Donnerstag 15 bis 20 Jugendliche im Pfarrgarten in der Kirchstraße 4 treffen.

Im Juli begannen wir ein neues Thema und bereiteten damit unsere Sommerfahrt nach Störitz in Brandenburg vor. Wir verbrachten 7 Tage in dem wunderbaren Jugendcamp am Störitzsee. Dank Vollverpflegung konnten wir uns intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, das jeden von uns schon einmal beschäftigt hatte: Das Leben nach dem Tod. Gibt es das? Wie sieht das aus? Was erwartet mich? Kann ich etwas tun, um nach dem Tod „gut da zu stehen“? Viele offene Fragen haben wir im Vorfeld gesammelt und so arbeiteten wir in Klein- und Großgruppen, in Einzelarbeit und in der großen Runde zu diesem Thema, lasen in der Bibel, tauschten unsere Eindrücke, Meinungen und Hoffnungen aus.

Wir  fanden  keine  Antworten wie in der Schule: „ja“, „nein“, „richtig“,

„falsch“. Aber was wir fanden waren eigene Vorstellungen und Wün-

sche, sowie der Glaube, dass Gott mit uns den Weg weiter geht.

Am Ende der Fahrt fassten die Jugendlichen ihre Vorstellungen über das Leben nach dem Tod zusammen:

Der Himmel ist für mich...

  • Gottes Wohnung, ein Ort voll Wärme und Licht.
  • ein Ort, der mir das Gefühl gibt zu Hause angekommen zu sein.   Kein Stress mehr, kein Druck mehr, keine Termine mehr.
  •  eine Sommerwiese, in Gesellschaft der Freunde und dem Gefühl  von Glückseligkeit, in Ewigkeit.
  •  ein Raum der Wünsche. Was ich mir wünsche, geschieht.

 

Die Sommerfahrt mit ihren Outdoor-Aktivitäten, Gruppenspielen und Abendgebeten hat uns auch als Gruppe gefestigt, neue Freundschaften begründet und uns einander näher gebracht.

 

Mit Freude und Spannung sehen wir auf die zweite Jahreshälfte, unsere Wochenendfahrt nach Alt-Buchhorst vom 16.10. bis 18.10. und das Krippenspiel am Heiligen Abend.

 Sebastian Postel

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VON DER JUNGEN GEMEINDE

Unsere gemeinsame Junge Gemeinde mit der Schlosskirche gestaltete auch in diesem Jahr wieder zusammen mit der anderen Stadtkirchen-JG und Jugendlichen anderer Gemeinden Köpenicks den ökumenischen  Jugendkreuzweg. So waren wir an Lesungen und Gebeten beteiligt und richteten gemeinsam mit der Kirchenältesten Frau Eppelmann das vegetarische Buffet aus.

Am Karfreitag starteten wir wieder zu einer Osterfreizeit nach Mecklenburg-Vorpommern. Umgeben von einem Naturschutzgebiet in der Mecklenburger Seenlandschaft informierten wir uns über die heimische Fisch- und Vogelwelt – durch eine Führung im „Mü-ritzeum“  in Waren an der Müritz. Den Höhepunkt der Passionszeit und den Beginn der Osterzeit markierten 2 Gottesdienste: ein Stati -onsgottesdienst am Karfreitag in – und außerhalb der Dorfkirche am Ort und eine Osternachtsfeier in einer modernen Kirche in Neubrandenburg.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des wertvollen Altars der Kirche St. Petri in Altentreptow. Fast 50 original erhaltene, geschnitzte Figuren schmücken diesen vierflügeligen Altar aus dem 15. Jahrhundert.

Zu  sehen sind neben   klassischen Themen wie    „Christus als  König“ und „Christus   als Weltenrichter“, Evangelisten, Heilige und so- genannte  Kirchenväter.

Arbeitsthema dieser Freizeit war die Geschichte christlicher Orden.

Einige Vorbilder christlicher Orden entdeckten wir auf dem o.g. Flügelaltar. Dieses gewaltige und spannende Thema bedarf natürlich noch  mancher  Fortsetzung.  Fahrten  zu Klöstern und Besuche von

Kommunitäten sind bereits angedacht.

Wie immer auf diesen Fahrten waren wir Selbstversorger. Das erfordert natürlich tatkräftige Hilfe beim Vorbereiten, Einkaufen, Kochen, Grillen. Familie Nattke aus der Stadtkirchengemeinde sei dafür besonders gedankt.

    Gerd-Peter Radloff

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BERICHT DER JUNGEN GEMEINDE

Auch in den letzten Monaten war wieder viel los in der Jungen Gemeinde Köpenick.

So wurden wir zu einer Übernachtung zusammen mit einigen anderen Jungen Gemeinden in die Evangelische Kirchengemeinde Johannisthal eingeladen, bei der wir uns mithilfe eines Gottesdienstes und Spielen mit dem Thema: „Wem kannst du trauen?“ auseinandersetzten. Die Veranstaltung hat uns allen echt Spaß gemacht und wir würden solch ein Treffen jederzeit wiederholen.

Bei unseren wöchentlichen Treffen haben wir uns wieder über verschiedenste Themen informiert und dann darüber diskutiert.

So sprachen wir über Okkultismus und beschäftigten uns, mithilfe von Stationsarbeit,  mit verschiedenen Bräuchen, wie zum Beispiel Tarot-Karten legen, Horoskope schreiben ….

Ein zentrales Thema bei den letzten Treffen war „Fasten“, passend zur Passionszeit. Wir haben uns ausgetauscht warum wir fasten. Gemäß der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche: „Du bist schön! – Sieben Wochen ohne Runtermachen“  haben wir besprochen was man alles fasten könnte. Auf großen Arbeitsblättern haben wir festgehalten, was sich jeder von uns für die Fastenzeit vornimmt, dabei sind sowohl klassische Vorhaben dabei, zum Beispiel 7 Wochen ohne Fleisch, ohne Fernsehen, ohne Schokolade, als auch neue Ideen: 7 Wochen ohne mobiles Internet, 7 Wochen ohne facebook® oder 7 Wochen mit täglich Joggen, jeden Tag Vokabeln lernen, jeden Tag lächeln, herausgekommen. In unseren wöchentlichen Treffen tauschen wir uns aus, wie es in dieser Woche lief, welche Situationen uns in unserem Vorhaben vielleicht haben schwanken lassen oder wo wir trotz der Versuchung standhaft geblieben sind.

Für das Wochenende von 27. bis zum 29. März steht als nächstes unsere JG-Fahrt an, bei welcher sich alles um das Thema: „Gott in meinem Leben“ drehen wird. Beim letzten JG-Treffen planten wir unseren Aufenthalt in unserer Unterkunft, die sich in Alt-Buchhorst befindet. Wir besprachen, welche Aktivitäten wir für das Wochenende planen und wie wir das Thema auf der Fahrt umsetzen. Auch darüber, was es, trotz der unterschiedlichen Fastenvorhaben, zu essen geben soll, wurde viel diskutiert.

In Planung befinden sich zusätzlich der Kirchentag in Stuttgart, wo ein paar Mitglieder der Jungen Gemeinde teilnehmen werden, und die Sommerfahrt in den großen Ferien.

Doch erst einmal konzentrieren wir uns nun auf die anstehende Wochenendfahrt und sind schon gespannt, was diese mit sich bringen wird!

   Für die Junge Gemeinde: Kim Krüss

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