Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

EINE NEUE MITARBEITERIN…

Liebe Gemeindeglieder! Ich bin dankbar, hier zu sein! Haben wir in den zurückliegenden Wochen miteinander telefoniert, gezoomt oder sind uns im Kirchbüro begegnet? Einige von Ihnen hatten mich auch nach dem Epiphanias-Gottesdienst angesprochen, bei dem Pfr. Musold so nett war, mich offiziell in der Gemeinde zu begrüßen. Wo sich das Gespräch noch nicht ergeben hat, will ich Ihnen hier verraten, mit wem Sie es zu tun haben: Mein Name ist Tanja Kasischke, ich habe in Dresden studiert, bin Journalistin von Beruf und verstärke seit Januar das Team der Hauptamtlichen in der Gemeinde mit einer halben Stelle. Ich unterstütze unsere Küsterin Astrid Wekel bei den Verwaltungsaufgaben und ich kümmetl_files/stadtkirche/Portait/Tanja Kasischke.JPGre mich um das, was bei der Presse „Öffentlichkeit herstellen“ heißt. Ich betreue die neue Webseite, die KonApp für die Konfirmanden*innen und schreibe die Texte aus der Gemeinde, die nach außen gehen. Auch die Geburtstagsbriefe für unsere Jubilare*innen und die Mitteilungen über besondere Anlässe der Stadtkirche, die an die regionale Presse, die Redaktion der Kirchenzeitung und den Kirchenkreis gehen. Ich versuche, Themen aus dem GKR, der Gemeinde und dem Kiez aufzugreifen, vielleicht auf andere Art als Sie es erwarten – die aber immer mit Ihnen zu tun hat.

In die Stadtkirchengemeinde bin ich über das Reformationsjubiläum 2017 gekommen, die damaligen Konfis wirkten an meinem Jugendbuchprojekt „Luther, was läuft?“ mit. Seitdem arbeite ich an kirchlichen Themen, weil ich überzeugt bin, dass die Gemeinde die Basis der Kirche ist, das Bekenntnis, für das wir hier sind. Wenn ich nicht in der K4 bin, befasse ich mich mit dem Gemeindeentwicklungsprojekt Vierkündigt, was bedeutet, dass ich oft und gerne im Kirchenkreis auf Achse bin. Meine Wohngemeinde ist die Bekenntniskirche Alt-Treptow. Ich habe einen achtjährigen Sohn, den ich allein erziehe, er war in Köpenick in der Kita und ist seitdem ein Eiserner. Ich bin in Freiburg im Breisgau aufgewachsen, wohin es meinen Großvater väterlicherseits (von ihm habe ich den preußischen Namen) nach der Flucht gezogen hatte. Meine Mama macht in meiner Heimatgemeinde Seniorenarbeit und war 16 Jahre GKR-Mitglied, ehe sie 2019 den 16      Staffelstab weitergab.

Wenn Sie Ideen für Geschichten haben, ein Mitglied der Gemeinde zu einem besonderen Anlass oder für sein Engagement würdigen möchten, sprechen Sie mich gerne an!

   Herzlich, Ihre Tanja Kasischke

 

DANKESCHÖN, GERD GRAUPE!

Neue  Webseite:  www.stadtkirche-köpenick.de mit „ö“

tl_files/stadtkirche/Portait/Gerd Graupe.JPGVielen Dank! Zehn Jahre lang, seit 2011, hat Gerd Graupe ehrenamtlich die Webseite unserer Gemeinde betreut. Künftig tritt er kürzer, was nicht heißt, dass die Stadtkirche vom Netz geht. Die Seite bekommt ein so genanntes Relaunch, sie wird optisch verändert und angepasst, dass man sie auch am Smartphone oder mit einem Tablet lesen kann – und natürlich am Desktop des Computers. Die bisherige URL (der Titel) stadtkirche-koepenick.de wird ersetzt durch den neuen Titel stadtkirche-köpenick.de mit „ö“. Die alte URL führt dann aber nicht ins Leere, sondern wird auf die neue Schreibweise umgeleitet. Über beide Wege gelangen Sie zu uns. Die E-Mail-Adressen ändern sich nicht.
Auch auf der neuen Webseite finden Sie alles Wichtige über und aus der Gemeinde, Porträts und Geschichten, Ansprechpartner*innen in der Gemeinde und im GKR, die Kirchenmusik, Aktuelles aus Familien- und Konfi-Arbeit, den Laurentiusboten als PDF zum Herunterladen, Besonderes aus der Bücherstube, und – neu! – Podcasts, das sind Audio-Beiträge zum Anhören. Schon jetzt gibt es den wöchentlichen Familien-Podcast unseres Gemeindepädagogen Johannes Steude. Und demnächst gesellt sich Gerd Graupe mit seiner Rubrik „Unsere Vorväter erzählen“ hinzu. Die Folgen online anzuhören, ist kostenlos.

Die Webseite hat zudem eine Kalenderfunktion, mit der Sie alle Veranstaltungen unserer Gemeinde im laufenden Kalendermonat abrufen können. Aktuell sind das coronabedingt leider nur wenige, aber wie die Seite insgesamt wird das Angebot über die kommenden Monate wachsen. Für den Sommer planen wir eine Reihe zu einem besonderen historischen Datum. Mehr dazu in der Juni/Juli/August-Aus-gabe des Boten!

   Tanja Kasischke      

 

EIN NEUES GESICHT… 

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Im Mai ist Tilo Krönert genau ein Jahr als Reinigungskraft im Rahmen eines Minijobs in unserer Gemeinde tätig. Sie treffen ihn rund um die Stadtkirche und das Bürohaus in der Kirchstraße 4. Er macht der Gemeinde buchstäblich den Hof – und sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat. So manche Stunde leistet er dabei auch ehrenamtlich. Manchmal trägt er Kopfhörer, denn mit Musik geht alles leichter. Herr Krönert ist gebürtiger Sachse und seit 22 Jahren Wahl-Köpenicker. Über die Gemeinde sagt er: „Ich freue mich, das Team zu verstärken, das Arbeiten hier hat ein sehr familiäres Umfeld.“

 

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IN ZEITEN WIE DIESEN…

In der Dritten Welle - unsere Stadtkirchengemeinde in der Corona-Pandemie mit Stand vom 19. März 2021

Liebe Gemeindeglieder und Köpenicker*innen, auch wenn wir - bis auf die Gottesdienste - alle Veranstaltungen absagen mussten, so werden wir weiterhin die Kommunikationswege verstärkt nutzen, um für Sie erreichbar und miteinander in Kontakt und im Gespräch zu bleiben. Wenn Sie Fragen oder Anliegen haben, melden Sie sich bitte am besten per Telefon, Fax oder E-Mail. Alle Hauptamtlichen der Gemeinde bleiben für Sie ansprechbar. Wir sind dabei Ihnen, auch mit Hilfe Ehrenamtlicher, neue Formate unserer Gemeindearbeit anzubieten: Unterricht, Trau- und Bestattungsgespräche ereignen sich jetzt oft in Form einer digitalen Videokonferenz. Samstags halten Ehrenamtliche für Sie die offene Stadtkirche bereit, d.h. von 15 bis 17 Uhr steht Ihnen die geöffnete und beheizte Kirche zum stillen Gebet für präsentische Besuche zur Verfügung. Das persön-liche Gebet und individuelle Gespräch mit Gott sind jetzt besonders wichtig.

Unsere Kindertagesstätten sind nach dem Maß des Möglichen wie-der geöffnet und betreuen nach pandemiebedingter reduzierter Belegungskapazität die ihnen anvertrauten Kinder. Der Weltladen in der Bahnhofstraße 9 ist geöffnet und kann nach telefonischer Voranmeldung besucht werden. Telefonische oder Online-Bestellun-gen sind ebenfalls möglich. (T: 678 11 931)

Zurzeit kann unser Friedhof für Besucher*innen geöffnet bleiben. Bestattungsfeiern am offenen Grabe unter freiem Himmel, d.h. ohne Kapellennutzung, bleiben für bis zu fünfzig Personen möglich; Trauerfeiern in der Kapelle sind aktuell mit bis zu zwanzig Personen erlaubt.

Weil wir Hoffnung haben, läuten sonntags pünktlich die Glocken und laden zum Gottesdienst ein. Auf diese Weise können sich alle Gemeindeglieder zur selben Zeit im Gebet wie mit ihren Gedanken und Gefühlen miteinander verbinden, zusammenkommen, auch wenn wir physisch durch Mindestabstände und medizinische Masken voneinander entfernt sind. Der Gemeindegesang bleibt untersagt. Das Abendmahl wird weiterhin als Wandelabendmahl mit Einzel-kelchen gefeiert. Entfalten wollen wir auch Hilfsbereitschaft und Offenheit für die Sor-

gen und Nöten anderer Menschen, pflegen wir ganz besonders die Nächstenliebe: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, so hat es uns unser Gott geboten, im Umgang mit allen Menschen. Abstand halten bleibt aktuell eine Form der Nächstenliebe! Nächstenliebe können wir in diesen Zeiten besonders gebrauchen, und sie drückt sich in ehrlicher und konkreter Fürsorge wie im körper-lichen Abstandnehmen in jeglicher Hinsicht aus. Wir brauchen beides: Nähe und Distanz, zurzeit ist Distanz wichtiger, denn es gibt noch keine Entwarnung. Wir müssen Enthaltsamkeit voneinander üben. Nun gilt es, in Konsequenz durchzuhalten, bis wir alle stetig getestet und sicher geimpft sind, um den Kampf gegen das Virus zu gewinnen

Schauen Sie auch einmal gerne in unsere neue Homepage: www.stadtkirche-köpenick.de. Dort erscheinen in digitaler Weise ebenso die Informationen des Laurentiusboten. Wir arbeiten gerade daran, hier noch mehr einzustellen. (Siehe auch Seite 17)

Ganz herzlich möchte ich Sie zu den in der Stadtkirche und in den Kapellen stattfindenden Gottesdiensten zum Karfreitag und zu den Osterfeiertagen einladen, die Sie präsentisch im Gottesdienstraum oder unter freiem Himmel auf dem Friedhof erleben können. Wir feiern gemeinsam, denn Ostern findet statt, denn: Der HERR ist auferstanden!

Bleiben Sie besonnen und behütet, gesund und gesegnet,

   Ihr Pfarrer Ralf Musold

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Der Vorsitzende des neuen kreiskirchlichen Kinder- und Jugendausschusses ist Köpenicker:

Marco Föllen aus unserer Gemeinde wurde an die Spitze des Ausschusses gewählt. Damit schafft der Kirchenkreis eine Schnittstelle zwischen den Gemeinden, „um die Bedarfe für eine ordentliche Kinder- und Jugendarbeit abzuklären“, fasst er zusammen. Auf kurzem Weg soll sich nicht nur die Kommunikation verbessern, auch Ressourcen und Fachwissen sind für die Gemeinden auf diese Weise leichter einsehbar und zugänglich. Dem Ausschuss gehören alle Katecheten/innen sowie Kreiskatechet Jens Blank an. Das erste Großprojekt, bei dem sich der Ausschuss einbringt, ist der geplante Kreiskinderkirchentag am 4. September 2021 in Johannisthal. Marco Föllen ist ein „Gewächs“ der Stadtkirchengemeinde, GKR-Mitglied, als Lektor, Organist sowie im Küsterdienst im Einsatz. Er begleitet außerdem Konfi-Rüsten als Teamer. In Kürze hat er seinen Master in Elektrotechnik an der TU Berlin abgeschlossen.

Neue Ansprechpartnerin für Krankenhaus-Seelsorge

Liebe Köpenicker*innen!

Ich bin Katharina Draeger, Pfarrerin und neue evangelische Krankenhausseelsorgerin in den DRK-Kliniken Köpenick. Sollten Sie, Ihre Freunde oder Angehörige dort behandelt werden, bin ich für Sie da. Das gilt auch für trauernde Angehörige.

Ich bin Brandenburgerin, geboren 1970. Im Jahr 1989 habe ich mein Abitur am Kirchlichen Oberseminar Potsdam-Hermannswerder gemacht und danach Theologie in Greifswald, Berlin und Heidelberg studiert. Meine erste (Gemeinde-)Pfarrstelle war in Berlin Malchow-Wartenberg, ihr schloss sich das Schulpfarramt am katholischen Schulzentrum Bernhardinum in Fürstenwalde an. Seit Sommer 2019 bin ich im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree in der Krankenhausseelsorge tätig. In der Regel bin ich von Montag bis Freitag tagsüber unter Tel. 030 / 3035 3700 oder mo-bil unter 0152 5157 9206 erreichbar, bzw. rufe zeitnah zurück, wenn Sie mir eine Nachricht hinterlassen.

Bitte kommen Sie auf mich zu! Ich habe als extern angestellte Mitarbeiterin keinen Zugang zu den Patienten­daten der Kliniken und bekomme auch keine sog. „Pfarrerliste“ mit allen Gemeindegliedern ausgehändigt, um sie besuchen zu können. Der Datenschutz ist hier streng. Nur wenn Sie schon bei der Patienten­aufnahme ausdrücklich einen Seelsorgewunsch äußern, wird dies vermerkt und ich werde benachrichtigt. Außer mir ist Christa Scholz (Tel. 030/ 3035 3446) als katholische Seelsorgerin ansprechbar.

Coronabedingt gelten in den DRK-Kliniken weiterhin Besuchseinschränkungen. Sobald sich dies ändert, wollen wir neu mit Ehrenamtlichen starten, die als „Grüne Damen und Herren“, erkennbar an ihrer hellgrünen Dienstkleidung, Kranke auf den Stationen besuchen und kleinere Besorgungen über­nehmen. Wenn Sie dazu Fragen haben, beantworte ich auch diese gerne.

    Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen Ihre Katharina Draeger

https://www.drk-kliniken-berlin.de/drk-kliniken-berlin-koepenick/fuer-sie-vor-ort/seelsorge                

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Bericht vom Baugeschehen

Was geschieht auf unseren Baustellen?

Liebe Gemeinde,

heute möchte ich Sie über den Stand unserer drei gegenwärtig größten Bauprojekte informieren. Es sind dies 1.) der Aus- und Umbau unserer Kita am Generalshof, 2.) die umfangreiche Sanierung unserer Stadtkirche sowie 3.) die denkmalgerechte Sanierung des Gemeindehauses Am Generalshof mit eingeschlossener Rückabwicklung der zeitweiligen Umbauten (Toiletten, Waschräume, Garderoben …) nach dem Umzug der Kita in die neuen Räume.


Der Aus- und Umbau der Kita verläuft weitgehend planmäßig im vorgesehenen Kostenrahmen. Wir gehen davon aus, dass spätestens nach den Sommerferien die Betreuung der Kinder in den neuen Räumen erfolgen kann und wird. Es stehen dann mehr Räume in besserer Aufteilung für eine größere Anzahl zu betreuender Kinder zur Verfügung.


Dank sehr günstiger uns zugesagter Finanzierungsmöglichkeiten sehen wir uns in der Lage und in der Pflicht, unsere Stadtkirche recht umfangreich zu sanieren. Dazu sollen in diesem Jahr alle erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung der nötigen Genehmigungen erfolgen. Etwa in einem Jahr wollen wir mit den konkreten Baumaßnahmen beginnen, dann werden wir für ca. zwei Jahre unsere Kirche nicht nutzen können. In erster Linie sind der Dachstuhl und die daran hängende Decke des Kirchenschiffes zu sanieren. Das bedingt, nach und nach die gesamte Dacheindeckung aufzunehmen und neu zu decken – nur im entlasteten Zustand können am Gebälk die erforderlichen stabilisierenden Arbeiten erfolgen. Im unteren Bereich gibt es an den Wänden leider Feuchteschäden, die repariert werden müssen. Der historische  Steinfußboden  soll  soweit  möglich  repariert  bzw.  erneuert werden, wir überlegen, auf welche Weise wir einen barrierefreien Toilettenzugang schaffen können. Am Gestühl sind Reparaturen und ggfs. Veränderungen zur Durchgangsverbreiterung vorzusehen. Einige weitere Maßnahmen sind im GKR in der Überlegung. Leider haben wir nicht über alle Details Unterlagen, wie die frühere Gestaltung war. In diesem Zusammenhang besonders an unsere älteren Gemeindeglieder die Frage: Wie sah der Chorraum aus, bevor die jetzigen gelben Fliesen eingebaut wurden?Gab es dort immer schon eine Stufe? Vielleicht verfügt jemand noch über alte Fotos (z.B. von der eigenen Konfirmation oder der eines Elternteiles)?

Wir hoffen, im Frühjahr 2023 alle Baumaßnahmen an der Stadtkirche abgeschlossen zu haben.

Unser Gemeindehaus ist ebenfalls ein wichtiges Baudenkmal. Insbesondere die Dransfeldhalle ist nach der jetzigen Zwischennutzung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Aber auch alle anderen Baumaßnahmen müssen denkmalgerecht erfolgen. Als Zugeständnis an die heute veränderten Nutzungsbedingungen versuchen wir, einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Ursprünglich waren die Räume dieses Hauses vom Architekten als Jugendräume konzipiert, deshalb galten die Treppen nicht als Hindernis. Für die Umbauten in unserem Gemeindehaus ist die Finanzierung derzeit noch nicht gesichert, deshalb können wir hier noch am wenigsten konkret planen.

 

Fotos aus dem Archiv Gemeindehaus 1928

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Wir hoffen auf Ihr wohlwollendes Verständnis für die unvermeidlichen Einschränkungen in unserem Gemeindeleben, ebenso vertrauen wir auf Ihre großzügige (auch finanzielle) Unterstützung bei den erforderlichen Baumaßnahmen.

  Dr. Wolfang Harder, GKR-Vorsitzender      

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DREI GROßE BAUVORHABEN

Kita Am Generalshof 7

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind schon durch die Bauberichte zur Kirchstraße 4 und zum Kirchturm geschult, so dass ich Ihnen nicht erklären muss, was die Leistungsphase 8 der HOAI ist, nämlich die Baudurchführung. In der befinden wir uns jetzt. Wir, das sinArchitekten- und Ingenieurbüro RETIS, das Kirchbüro, der geschäftsführende Pfarrer Musold, Frau Blümke, der Bauausschuss, der GKR-Vorsitzende Herr Dr. Harder, die Erzieherinnen und Erzieher, die Eltern und Kinder der Kita. Inzwischen haben wir Einiges erreicht.

Zwei Etagen des Gemeindehauses wurden zu einer Interimskita umgebaut. Die Kinder und die Kitaerzieherinnen sind umgezogen, die Eltern akzeptieren die veränderten Bedingungen und richten sich darauf ein. Dafür sind wir dankbar. Es gab Schwierigkeiten bei der Herstellung des Fluchtweges über eine Außentreppe, es fehlen noch Kleinigkeiten, die das Leben einfacher und sicherer machen, dennoch geht es voran. Das verdanken wir vor allem Herrn Schmidt, dem Geschäftsführer des Büro RETIS, der für die gute Organisation sorgt, und Frau Niedlich, die alle offenen Punkte im Auge behält. 

Nun sind wir endlich in dem Kitagebäude selbst tätig. Wir haben zum Glück (mit viel Arbeit) eine Firma gefunden, die uns zu den passenden Kosten die Kita baut. Momentan sind es zehn Baufirmen, die dort sind und tätig werden. Bis auf ein Amt ist das Bezirksamt sehr kooperativ gewesen. Die Baugenehmigung, die denkmalrechtliche Genehmigung und die Genehmigung des Senates und kirchlicher Dienststellen liegen vor. Wir erhielten eine gute Förderung vom Senat. Das ist unsere Kostenobergrenze. Darauf achtet Herr Sperling, der Bauüberwacher von RETIS, und natürlich Frau Blümcke.

Im Moment sind wir dabei, schräge und gerade Bohrpfähle unterhalb und innerhalb des späteren Gebäudes zu setzen. Damit stabilisieren wir den Untergrund für die Aufnahme der Lasten des Gebäudes. Deshalb steht ein großer Silo für das Material vor Ort. Die involvierten Firmen und RETIS tun alles, um den Zeitplan einzuhalten. Wenn der Stand es zulässt, geben wir verlässliche Daten zur voraussichtlichen Baufertigstellung bekannt.

An dieser Stelle sei Frau Hoppe, der Architektin von RETIS, für ihre tolle Planung und Frau Blümcke für ihre ständige ehrenamtliche Mitarbeit gedankt

Ich möchte Sie ermuntern, einen Spaziergang zur Kita zu unternehmen. Schauen Sie sich den Zustand des Gebäudes in der jetzigen Bauphase und dann das Ergebnis nach Vollendung der Baumaßnahme an. Sie werden erstaunt sein.

   Für den Bauausschuss: Beatrice Reich

Stadtkirchendach

 

 

Das Dach unserer Kirche sieht fast neu aus und erstrahlt in angenehmem Farbton. Unmittelbar unter der Dachhaut jedoch bahnt sich eine große Bauaufgabe an. Im Zusammenhang mit der Konzipierung unserer Beleuchtungsergänzung war gefordert, die Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion prüfen zu lassen. Dies nahmen wir zum Anlass, dem Anraten der kirchlichen Bauaufsicht folgend auch die Statik der Dachkonstruktion begutachten zu lassen.

 

Im Gutachten wird festgestellt, dass alle Balkenköpfe sowie auch die darauf befestigten Sparrenfüße der Dachkonstruktion schwere Langzeitschäden aufweisen, deren Beseitigung dringend in Angriff genommen werden muss. Es handelt sich fast ausschließlich um Feuchteschäden, diese betreffen auch den gemauerten Sims.

 

Im Abstand von 5 Metern enthält der Dachstuhl besondere Gebinde, die eine Durchbiegung der Decke verhindern. Da auch diese Gebinde saniert werden müssen, wird das Kirchenschiff während der Sanierung für einige Zeit (eventuell auch in Intervallen) nicht nutzbar sein, da dort dann Gerüste die Decke stützen müssen. Gegenwärtig ist ein Architekturbüro  mit einer Kostenschätzung beauftragt. Sobald diese vorliegt, müssen Baugenehmigungen von der Denkmalschutzbehörde und vom Kirchlichen Bauamt eingeholt werden. Und dann werden wir Sponsoren suchen und auch Sie um Ihre großzügigen Spenden bitten - denn die zu erwartenden Kosten übersteigen bei weitem die finanziellen Möglichkeiten des Haushaltes unserer Gemeinde.

 

     Für den GKR: Dr. Wolfgang Harder

Bauaufgaben an der Werner-Sylten-Kapelle

 

Die Werner-Sylten-Kapelle ist nicht nur ein Gartendenkmal, sondern ein Gebäude, welches unsere Gemeinde auch weiterhin für Gottesdienste und Trauerfeiern benötigt. Durch eine gutachterliche Stellungnahme durch das Ingenieurbüro Lange wurde festgestellt, dass in den Kellerwänden bis zum Erdgeschoss gravierende Feuchteschäden vorliegen. Im Rahmen der hier geplanten Sanierungsmaßnahmen „Feuchte“ werden die Kelleraußenwände und der Spritzwassersockel sowie die Außentreppen instand gesetzt.

Dazu müssen u. A. auch die durch Frostschäden und Feuchte zerstörten Hartbrandsteine ausgetauscht und  das an der Rückseite befindliche Stahlbetonpodest saniert werden. Auch die Kellerfenster sind unter Berücksichtigung der alten Ansicht zwecks einer ausreichenden Belüftung auszutauschen. Zur Realisierung dieser Maßnahmen werden nach gültiger Kostenschätzung ca. 200.000,00 € veranschlagt. Auch hierfür werden Sponsoren benötigt. Über großzügige Spenden würden wir uns ebenfalls freuen.

    Für den Bauausschuss: Gisela Blümcke

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Obdachlosenhilfe

Bitte beachten sie bitte das zur Zeit die Obdachlosenhilfe sehr wichtig ist. Infos mit einem Klick.

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VIERKÜNDIGT – WAS DAHINTERSTECKT

Bestimmt haben Sie, liebe Gemeindemitglieder, beim Lesen des Titels gestutzt. Vierkündigt? Ist das ein Schreibfehler und soll „verkündigt“ heißen? Ja und nein. Ja, es geht tatsächlich um Verkündigung. Nein, verschrieben habe ich mich nicht.

„Vierkündigt“ ist mein Vorhaben zur Gemeindeentwicklung, an dem vier Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Lichtenberg-Ober-spree mitwirken. Ihre ist eine davon! Ich bin Journalistin und arbeite kirchlich, seitdem ich 2016/17 für das Bundesfamilienministerium das Reformations-Medienprojekt „Mensch, Martin!“ leiten durfte. Zwei Jahre lang habe ich in Gemeinden bundesweit die Lesart von Reformation als Veränderung und Gestaltung erlebt. Ich merkte auch, dass der Anspruch kirchlicher Leitungsebene und der Alltag an der Basis, die gemeindepraktische Arbeit, oft verschiedener nicht sein könnten. Das hält mich an der Schnittstelle, weil ich meine: Für eine inspirierte Kirche kann die Bedeutung der Basis nicht oft genug „laut gedacht“ werden. Und wozu habe ich einen Kommunikationsberuf?

2021 werde ich die Arbeit in vier Gemeinden des KKLIOS begleiten: Biesdorf, Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Dorf. Ich mache keine kirchliche Unternehmensberatung. Ich schaue mit Ihnen auf die Aufgaben und sage, was mir ein- und auffällt. Vielleicht ziehe ich den Vergleich mit einer Situation, die ich in den zurückliegenden fünf Berufsjahren in der Kirche erfahren habe. Ich versuche es so in Worte zu fassen, dass Sie sagen können: „Ja, das wollen wir aussagen; verkündigen. Der nächste Schritt ist klarer geworden.“ Oder: „Das ist, was uns bremst – wie gehen wir jetzt vor?“  „Vierkündigt“ als Praxiserfahrung soll gemeindliche Arbeit so sichtbar machen, dass es die Aktiven in Haupt- und Ehrenamt in ihrer Freude am Gestalten bestärkt, und Menschen von außen erleben, wie groß die Vielfalt von Kirche ist. Und wie wenig Vorbehalte häufig die Wirklichkeit abbilden.

2022 werde ich „Vierkündigt“ mit der CVJM-Hochschule Kassel ver-vielfältigen und daraus Aussagen formulieren, die Gemeindeentwicklung in der theologischen Ausbildung neu verhandeln, konkret in den neuen Masterstudiengängen an Hochschulen mit Fakultäten für ev. Theologie. Danke, dass Sie sich auf den Weg mit mir einlassen!

   Ihre Tanja Kasischke

P.S. Lesen Sie mit und nach auf www.vierkuendigt.de


Klimafasten

 

Verzicht ist derzeit infolge der Pandemie Tagesgeschäft – wozu dann zusätzlich fasten? Die Frage ist berechtigt. Die diesjährige Fastenaktion der Landeskirche bürstet das Thema deshalb gegen den Strich. Sie beruft sich auf 2. Mose, 16: „So viel du brauchst.“ Ohne Verzicht, aber mit maßvollem Konsum auszukommen, ist das Leitwort des Klimafastens. Sieben Wochen lang umweltfreundlich leben, ist tatsächlich nichts völlig Neues und wird von vielen Haushalten bereits mit Sinn gefüllt. Sie dürfen sich mit der Fastenaktion gewürdigt fühlen. Dahinter steht der Wunsch, dass die Fastenzeit 2021 kein in sich geschlossener Zeitraum bleiben möge, sondern ein Lesezeichen für die Nachhaltigkeit setzt.

Die Broschüre mit Praxisbeispielen und einer Andacht zum Thema kann man sich im Internet auf https://t1p.de/Fastenbroschuere2021 kostenlos downloaden.

    Tanja Kasischke