Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

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Unsere Website am 2.4.2019 aktualisiert.

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GKR-WAHL 2019

Am 3. November 2019 ist es wieder soweit: Wir wählen eine neue Gemeindevertretung. Dieses Mal im dreijährigen Wahlturnus für die Jahre 2020-2022. Unsere Wahlen sind Ausdruck der Teilhabe aller Evangelischen an der Leitung von Gemeinde und Kirche. Wir schätzen die demokratische Selbstverwaltung unserer Gemeinde, denn diese basisdemokratische Organisationsform ist typisch evangelisch. Dazu gilt es, konkrete Schritte zu gehen. In den nächsten Ausgaben des Laurentiusboten hören Sie immer wieder davon. Wir schreiben Sie zu gegebener Zeit an, damit klar wird, wer am Wahlsonntag wann, wo und wen wählen kann.

Das Wichtigste zuerst: Die Kandidatensuche: Es sind fünf Kirchenälteste und vier Ersatzälteste zu wählen. Insgesamt besteht unser Leitungsgremium aus zwölf Kirchenältesten, zwei Gemeindepfarrern und vier Ersatzältesten, d.h. die Hälfte der Listenplätze unseres Gremiums stehen zur Wahl. Die Gewinnung von geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten ist also unser nächstes konkretes Thema. Gern sollten es mindestens zehn Kandidat*innen werden. Dafür brauchen wir Sie! Bitte sprechen Sie geeignete Gemeindeglieder an, ob sie kandidieren möchten. Die Werbung kann sofort beginnen. Reichen Sie Wahlvorschläge ein! Besonders Gemeindekirchenrats- und Gemeindebeiratsmitglieder werden sich auf die Suche nach dazu geeigneten Gemeindegliedern machen, so lautete das Ergebnis der gemeinsamen Sitzung von GKR (Gemeindekirchenrat) und GBR (Gemeindebeirat – das sind unsere Regionalkreise) in der Stadtkirche am 25.03.2019.

Montag, der 19. August 2019, ist der letzte Tag, bis zu dem Wahlvorschläge beim Gemeindekirchenrat eingehen können. Alles was später kommt, ist zu spät, ganz klar und ohne Wenn und Aber. Ich wünsche uns eine gute und gesegnete Wahl!

   Ihr Ralf Musold, geschäftsführender Pfarrer

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FAIRTRADE TOWN TREPTOW-KÖPENICK

Am 12. Januar wurde unserem  Stadtbezirk das Siegel „FairtradeTown“ verliehen. Der Stadtbezirk  hat sich einer Kampagne von „Transfair e.V.“ angeschlossen, einem Verein, der seit 1992 versucht, den fairen Handel in Deutschland zu befördern und u.a.  das bekannte Fairtrade-Siegel für Produkte vergibt, deren Hersteller faire Preise für Rohstoffe bzw. existenzsichernde Löhne  zahlen und auf Arbeitsschutz und Menschenrechte sehen.

Für das Stadtbezirkssiegel mussten bestimmte Kriterien erfüllt werden, um deren Erfüllung  sich unter Leitung des Rathaus-Mitarbeiters Dennis Lumme eine sogenannte Steuerungsgruppe, in der auch unsere Weltladenleiterin Monika Lohsträter und ich mitarbeiten, gekümmert hat. So mussten mindestens 36 Läden und 18 Cafés und Restaurant und je zwei Schulen, Kirchengemeinden (auch unsere ist dabei) und Vereine  gefunden werden, die fair gehandelte Produkte anbieten bzw. verwenden. Über verschiedene Medien, Bildungsveranstaltungen und Aktionen wurde auf den fairen Handel aufmerksam gemacht. Demnächst gibt es einen Flyer, dem die ermittelten Läden zu entnehmen sind. Die Kriterien sind niederschwellig, sollen aber vor allem ein Anfang sein. Der faire Handel ist besonders wichtig bei Produkten, bei denen die Rohstoffe ausschließlich aus Entwicklungsländern kommen: Kaffee, Kakao/Schokolade, Bananen, Tee, Baumwolle. 

Vielleicht können auch Sie etwas für fairen Handel tun – unser Weltladen in der Bahnhofstraße 9 z.B.  hat ein reichhaltiges Angebot und ist dank eines großen Teams von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen montags bis freitags von 10-18 Uhr geöffnet.

Christine Raudszus

 

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OFFENE KIRCHE:

 Auch in diesem Jahr wollen wir ab Pfing-sten die Stadtkirche an den Wochenenden für Besucher*in-nen öffnen. Dafür bitten wir herzlich um Ihre bewährte Mithilfe beim Kirchwartdienst für jeweils 2 Stunden samstags oder sonntags. Eine Liste werden wir rechtzeitig auslegen und gern im Kirchbüro Näheres erklären.

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NEUE PERIKOPENORDNUNG

"Schon wieder was Neues", könnte man denken. Es geht dabei um das Wichtigste in unserer Kirche, um die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus. Sie ist unser Kernauftrag, darum geht es eigentlich.

Die im Advent 2018 eingeführte neue Perikopen-ordnung ist eine Ordnung von biblischen Lesungen und Wochenliedern für den Gottesdienst im Kirchenjahr. Zu jedem Sonn- und Festtag gibt es drei feste Lesungstexte (Altes Testament, neutestamentliche Epistel und Evangelium) sowie drei zusätzliche Predigttexte. So entsteht die Perikopenordnung. Im Laufe von sechs Jahren werden diese Texte der sechs Reihen geordnet zu Predigttexten im Gottesdienst.

Was ist anders geworden? Die neue Ordnung beinhaltet mehr alttestamentliche Texte. Sie weist Gedenktagen einen festen Ort im Kirchenjahr zu und wertet sie auf:

Hinzugekommen sind der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der 9. November als Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome, der in Köpenick eine lange Tradition hat.

Auch die beiden populärsten Heiligen wurden in die Liste der Gedenktage aufgenommen. Bischof Martin von Tours am Martinstag, dem 11. November, und Bischof Nikolaus von Myra am Nikolaustag, dem 6. Dezember.

Das Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar, Epiphanias, in Köpenick ein Klassiker und volkstümlich Dreikönigstag genannt, wird höher gewichtet. Die Epiphaniaszeit endet mit der Woche, in der der 2. Februar, der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess) liegt. Zwischen dem letzten Sonntag nach Epiphanias und dem Beginn der Passionszeit liegen nun ein bis fünf Sonntage vor der Passionszeit.

Erntedank wird regulär am 1. Sonntag im Oktober gefeiert.

Mehr Details zu dieser guten Ordnung unter: www.velkd.de/Gottesdienst/perikopenrevision.php und

www.uek-online.de/uek/uek2012/service/perikopenrevision.html.

 Ihr Pfarrer Ralf Musold

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SO VIEL DU BRAUCHST…

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Kurz: „Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen.“

Mit dem biblischen Leitsatz „So viel du brauchst“ regt die Fastenaktion dazu an, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren, etwas zu verändern. Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stehen im Mittelpunkt der Fastenzeit. Von Aschermittwoch (6. März 2019) bis Ostersonntag (21. April 2019) geht es zum Beispiel darum, achtsamer zu kochen, anders unterwegs zu sein oder Orte der Einkehr und Ruhe aufzusuchen.

Eine Broschüre begleitet durch die Zeit und gibt praktische Anregungen für die eigene Fastenzeit. Darüber hinaus stehen ein Werbeplakat, eine Bestell-Postkarte und ein Mitmach-Poster sowie viele weitere Informationen für Fastengruppen bereit.

In diesem Jahr laden elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer dazu ein, sich von der Aktion inspirieren zu lassen und Fastenideen auszuprobieren. Beteiligt sind: Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Bremische Evangelische Kirche, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Diözesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim, Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Erzbistum Berlin, Ev. Kirche von Westfalen, Lippische Landeskirche, Ev. Kirche im Rheinland, Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Ev. Landeskirche in Baden, Evangelische Landeskirche in Württemberg und das Bistum Passau.

Die Organisatoren der Fastenaktion freuen sich, wenn sich viele Fastende über ihre Erfahrungen austauschen und dazu berichten. Hierfür steht auf der Projekthomepage eine eigene Rubrik „Ihre Rückmeldung“ zur Verfügung.

Die Fasten-Broschüre ist kostenlos erhältlich über www.ekbo.de/klimafasten  Dort können weitere Materialien und Informationen abgerufen werden.

Information aus dem Umweltbüro der EKBO   

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UNSER WEIHNACHTSPARAVENT

Die Besucherinnen und Besucher der Martin-Luther-Kapelle zumindest kennen es: Das dreiteilige, farbenfrohe Paravent, welches zu Weihnachten auf unserem Altar steht und – von hinten warm erleuchtet - die Weihnachtsgeschichte abbildet. Solange ich mich erinnern kann, mit Sicherheit aber schon viel länger, hat es dort seinen Platz.  

Durch einen Artikel in der Kirchenzeitung vom Dezember 2017 erfuhren wir, dass es sich dabei um ein seltenes Stück kirchlichen Kunstgutes aus der Gründerzeit um 1900 handelt und dass es Möglichkeiten zur Restaurierung gibt. Auch unser Paravent hatte im Laufe der Jahrzehnte diverse Risse bekommen, die wir bisher nach besten Kräften selbst repariert hatten. Nachdem ich mit der Restauratorin Annett Xenia Schulz Kontakt aufgenommen hatte, holte sie es bei uns ab, um es fachgerecht zu restaurieren. Bis zum diesjährigen Weihnachtsfest soll es fertig werden. Der Gemeindekirchenrat hat zugesagt, die Kosten von ca. 370 € zu übernehmen und gleichzeitig sammeln wir seit einiger Zeit auch in der Martin-Luther-Kapelle für diesen Zweck.

Nun freuen wir uns auf das wieder hergerichtete Weihnachtparavent! Und wer es noch nicht gesehen hat, sei herzlich zu unseren Gottesdiensten zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel in die Martin-Luther-Kapelle eingeladen!

   Im Namen des Regionalkreises Köpenick-Nord: Astrid Wekel

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VON MENSCHEN UNSERER GEMEINDE

Wir danken! Carola Otto wurde in den Ruhestand verabschiedet: „Was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut! (Philipper 4, 4-9)

Am 4. November 2018 verabschiedeten wir in einer Feierstunde im Gemeindehaus in der Kita Am Generalshof unter großer Beteiligung von Eltern und Kindern sowie der Mitarbeiterschaft der Kirchengemeinde unsere langjährige und segensreich wirkende Erzieherin, Kinderdiakonin und Kita-Leiterin, Frau Carola Otto. Die Laudatio hielt der Vorsitzende unseres Gemeindekirchenrates, Herr Dr. Wolfgang Harder.

Blicken wir zurück und schauen auf die Person der kirchlichen Mitarbeiterin Carola Otto, so fällt uns eine hoch engagierte, flexible Erzieherin und Leiterin in der Kindertagesstätte Am Generalshof ein und eine phantasievolle, zuverlässige und treue Kindergottesdienstmitarbeiterin im Kindergottesdienst, Küsterin und Lektorin in der Stadtkirche. Wir danken für viele Einsätze, Angebote für Kinder zu unseren Gemeindefesten, schön gestaltete Familiengottesdienste, in denen Frau Otto mit ihren Kolleginnen mitwirkte, Bastelangebote für Kinder am Ersten Advent, dem Basar- und Gemeindetag, Engagement im Förderverein der Stadtkirchengemeinde, Beteiligungen am Programm zu Seniorennachmittagen. Fazit: Ein anspruchsvolles Engagement in 34 Dienstjahren, 34 Lebensjahren und 34 gefüllten Jahreskalendern kirchlichen Dienstes. Liebe Carola Otto, wir danken Dir von ganzem Herzen und wünschen Dir Gottes Segen für die neue Lebensphase zusammen mit Deinem Mann!

   Für den Gemeindekirchenrat: Pfarrer Ralf Musold

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Wir gratulieren! Günter Paprotka

erhielt das Bundesverdienstkreuz: Suchet der Stadt Bestes, ...und betet für sie zum Herrn! (Jesaja 29,7)

In einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses Köpenick wurde GünterPaprotka am 5. November 2018 für sein langjähriges Engagement für die Belange behinderter Menschen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) nahm die Auszeichnung stellvertretend für den Bundespräsidenten vor. In seiner Laudatio zur offiziellen Übergabe des Bundesverdienstkreuzes lobte unser Bürgermeister auch die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit des Ausgezeichneten "in unserer evangelischen Stadtkirchengemeinde". Lieber Herr Paprotka, wir sind stolz auf Sie, danken Ihnen herzlichst für Ihr Tun zum Wohle der Kirchen - wie auch der Bürgergemeinde Köpenick und wünschen Ihnen Gottes Segen für die kommenden Jahre zusammen mit Ihrer Frau Roswith!

   Für den Gemeindekirchenrat: Pfarrer Ralf Musold

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HILFSAUFRUF FÜR OBDACHLOSE

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN. Jeremia 29,7

             Folgende Sachen werden benötigt:

  • Schlafsäcke, Iso-Matten, Decken,
  • Wärmflaschen, kleine Zelte, Rucksäcke
  • Unterwäsche (auch gewaschene, schon genutzte)
  • Schuhe, Handschuhe, Socken und Mützen
  • Papiertaschentücher, Einweg-Rasierer, Hygiene- und Pflegeartikel
  • Sachen für Damen und Herren und Kinder
  • Gehilfen, zusammenklappbare Rollatoren, zusammenklapp   bare Rollstühle

Wenn Sie etwas zum Abgeben haben, bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei mir (Mobil: 0160 7350034 oder

Ich hole die Sachen auch bei Ihnen zu Hause ab und bringe sie dann zum Bahnhof Zoo bzw. zur Berliner Stadtmission in der Lehrter Str. 68.

Vielen Dank und eine gesegnete Zeit!  Randolf Brückner

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