Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

___________________________________________________________________________________________________

 

Unsere Website wurde am 10.6.18 aktualisiert.

 

___________________________________________________________________________________________________

OFFENE (STADT)KIRCHE…

Ab Pfingsten bis zum September wollen wir die Stadtkirche an den Wochenenden wieder für Besucher*innen öffnen. Dafür bitten wir um Ihre bewährte Mithilfe beim Kirchwartdienst. Samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr dürfen Sie sich gern für jeweils 2 Stunden in die demnächst in den Predigtstätten und im Kirchbüro ausliegenden Listen eintragen. Gern weisen wir Sie auch in diesen Dienst ein, wenn Sie bisher noch nicht dabei waren. Lassen Sie sich ermuntern, erfahrungsgemäß ist es ein Dienst der Freude bereitet und viele Begegnungen mit sich bringt. Rufen Sie uns einfach im Kirchbüro an: T. 655 70 68

___________________________________________________________________________________________________

BERICHT VON DER FAMILIENRÜSTZEIT

Ruhig und glatt ruht der See an einem heißen Sommertag. Alles schlummert während der Mittagshitze. Vögel sitzen träge auf den Ästen der Bäume, zu faul in diesen Stunden sich in die Lüfte zu erheben. Das kühle Nass des Sees wartet auf planschende Kinder, die sich darein werfen, abkühlen und erfrischen wollen sowie Spaß am schönen Wetter und dem Sommer allgemein haben. Die Ferien stehen vor der Tür. Der Sommer ist da und wartet darauf genutzt und genossen zu werden.

tl_files/stadtkirche/Fotos eigene/See mit Boot.JPGAuch schon kurz nach Ostern erwischten wir ein super Wochenende mit strahlendem Sonnenschein, als wir mit dem Familienkreis zur Familienrüstzeit vom 6.- 8.4. in Groß Väter See waren. Die Umgebung und Möglichkeiten vor Ort konnten somit draußen perfekt genutzt werden, aber auch thematisch beschäftigten wir uns.

Schöpfung! Wir starteten einen Exkurs, wie man diese biblisch und wissenschaftlich begreifen kann. So tauchten wir nicht nur zur Abkühlung in den See ein, sondern auch in die Schöpfungsberichte der Genesis. Wir begriffen, dass beide Berichte trotz ihrer Unterschiede nebeneinander stehen können, ja sogar von den Redaktoren bewusst nicht nur eine Vorstellung von der Entstehung der Welt dargestellt werden wollte, sondern sie zeigen uns, dass es immer nur Annäherungen an eine Erklärung geben kann, wie Schöpfung geschah und geschieht, stets abhängig und geprägt vom Wissen der jeweiligen Zeit. Und so versuchen auch Wissenschaftler wie Stephen Hawking nur einen Aspekt dazu beizutragen, die Vielfalt, Buntheit, Komplexität und manchmal auch Unbegreiflichkeit der Schöpfung in manchen Dingen fassen zu können. Und so ist es manchmal gut, nach einem intensiven Nachdenken über solche Dinge einfach mal in die Natur hinauszugehen und die Schöpfung zu bestaunen!

Ich wünsche allen, dass wir beide Dinge, das Nachdenken und Genießen, in diesem Sommer schaffen. Zur Umsetzung beider Sachen finden folgende Aktionen für Kinder und Familien in den kommenden Wochen in unserer Gemeinde statt:

  • Die Christenlehre findet zu den gewohnten Zeiten statt. Nach den Sommerferien starten wir am 20.8. wieder in die Gruppen, zur selben Zeit und am selben Ort.
  • Der Familienkreis trifft sich am Sonntag, den 17.6. um 13.00 Uhr für ein Sommergrillen in der Nikolaikapelle.

___________________________________________________________________________________________________

VON DER JUNGEN GEMEINDE

Liebe Gemeindeglieder, an dieser Stelle möchte ich Ihnen über die Junge Gemeinde berichten.

Derzeit treffen sich jede Woche 10 bis 20 Jugendliche im Jugendhaus, am Pfarrgarten, in der Kirchstraße 4. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus konfirmierten Jugendlichen unserer Gemeinde, aber auch Jugendlichen unserer Nachbargemeinden und einigen Konfessionslosen. Gerade diese bunte Zusammensetzung stellt sich uns oft als große Bereicherung dar. Bei der Behandlung von christlichen Themen, wie den Wunderwirkungen durch Jesus, haben wir ganz unterschiedliche Ansichten und Denkansätze. Unsere persönliche Beziehung zu Gott nehmen wir in die gemeinsamen Gespräche mit, tauschen uns untereinander aus und lernen so mehr über uns selbst und die Menschen um uns herum.

Am Pfingstwochenende besuchten wir die Evangelische Gemeinde in Groß Muckrow, Friedland. Die jährlichen Besuche zu Pfingsten sind seit über 30 Jahren Tradition in unserer Gemeinde und gehen auf die Zeit mit Pfarrer Delf und Pfarrerin Brix zurück. Das diesjährige Thema der Fahrt war „Geistesgaben“, nach dem Predigttext Eph. 4, 11-12. Welche Gaben hat Gott jedem Einzelnen von uns mitgegeben? Wer ist zum Apostel, Hirten, Lehrer, Evangelisten oder Propheten geeignet? Wer hat vielleicht auch eine ganz andere Geistesgabe von Gott erhalten?

Bei der Bibelarbeit konnten wir feststellen, dass Gott uns mit einem ganz individuellen Satz an Eigenschaften und Fähigkeiten ausgestattet hat.

Den Gottesdienst am Pfingstmontag in der kleinen Groß Muckrower Gemeinde konnten wir in Zusammenarbeit mit der ansässigen Pfarrerin Susanne Brusch mitgestalten und musikalisch bereichern. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Während der Frühling bei uns nun endgültig Einzug gehalten hat, freuen wir uns auf einen spannenden Sommer in unserer Gemeinde, auf die frisch konfirmierten Jugendlichen und auf die kommende Sommerfahrt nach Schweden.

   Für die Junge Gemeinde: Sebastian Postel

___________________________________________________________________________________________________

BERLIN TRÄGT KIPPA

Solidaritätskundgebung gegen Antisemitismus.

2500 Menschen kommen am 25. April 2018 gegen 18.00 Uhr zum Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße, um ihre Solidarität mit den jüdischen Menschen zu bekunden. Alte, junge Menschen, jüdische Kinder mit ihren Eltern, Religiöse wie Atheisten, haben sich an diesem windigen Mittwochabend versammelt. Hoch erfreut treffe ich hier mittendrin und unverhofft Köpenicker Gemeindeglieder und unsere Junge Gemeinde mit Pfarrer Radloff. Danke, Gerd-Peter Radloff, auch, und wie ich erst später erfahre, für die am selben Abend erfolgte Nachbereitung des Erlebten mit den Jugendlichen. Das Motto der Solidaritätsveranstaltung lautet schlicht: "Berlin trägt Kippa!". Unser Bischof, Dr. Markus Dröge, sprach wie viele andere Prominente unmissverständlich und findet klare Worte der Solidarität mit den Jüdinnen und Juden.

Jedoch beobachte ich: Erst hinter der Polizeiabsperrung setzen sich die meisten Teilnehmer*innen ihre Kippa auf den Kopf, denn die sich häufenden antisemitischen Angriffe und Pöbeleien machen den Menschen in unserer Stadt Angst. Zeitgleich muss die Solidaritätskundgebung auf dem Hermannplatz abgebrochen werden, weil den Teilnehmer*innen eine Israelfahne entrissen wird, sie bespuckt und

beschimpft werden. Anlass der Solidaritätskundgebungen war der tätliche Angriff auf zwei Kippaträger im Prenzlauer Berg. Der Berliner Tagespiegel schreibt am Abend des 25.04.2018 auf seiner Internetseite dazu: Die Polizei verdächtigt einen als Flüchtling eingereisten Syrer. Wenige Zeit später wird er identifiziert und verurteilt sein. Jüdische Schulkinder verstecken nicht erst seit diesen Vorfällen ihre Kippa unter einem Basecap und Erwachsene ihre Kette mit dem Davidstern vor den Augen der Öffentlichkeit.

Worum es geht? Um Solidarität mit unseren jüdischen Glaubensgeschwistern. Antisemitismus ist unerträglich, ob nun in seiner politisch rechten, - linken oder religiösen Spielart. Wollen wir uns klar gegen Judenfeindlichkeit jedweder Couleur engagieren und fest an der Seite des jüdischen Volkes stehen. Es steht uns Deutschen und uns evangelischen Christ*innen ziemlich gut! Das heißt theologisch gedacht: Null Toleranz gegenüber den Feind*innen des von unserem Gott ersterwählten Bundesvolkes Israel!

    Pfarrer Ralf Musold

___________________________________________________________________________________________________

GEMEINSAM ÜBER GRENZEN

In den Sommermonaten sind verschiedene Aktionen geplant, die einem respektvollen Miteinander zwischen Geflüchteten und Anwohnern den Weg bereiten sollen. Eine Dampferfahrt mit geflüchteten Menschen aus dem Containerdorf soll sie etwas weiträumiger und positiv erfahren lassen, wo sie hier gelandet sind. Das wird es ihnen erleichtern, sich mit der Gegend anzufreunden und mit anderen Menschen über ihre Eindrücke ins Gespräch zu kommen.  Außerdem wollen wir wieder mit Kindern und Erwachsenen aus dem Containerdorf einen Ausflug zu einem Kinderbauernhof machen. Wir wissen selbst, wie gut ein Tag in der Natur der Seele tut und hoffen, dass auch Schüler*innen der Flüchtlings-AG des Evangelischen Gymnasiums mitkommen, so dass auch Begegnung und Austausch zwischen Geflüchteten und Anwohnern stattfindet.

Zum Schuljahresbeginn wollen wir wieder Schultüten mit Kindern und Eltern basteln -Anwohner und Geflüchtete sind dabei unsere Zielgruppe - und damit das Bewusstsein stärken, dass Schule und Bildung wichtig sind.

Finanziert werden diese Vorhaben größtenteils von der Kommune;  engagierte Gemeindeglieder setzten sich mit viel Zeit, Liebe, Geduld und Kraft für die Initiierung und Umsetzung der Projekte ein. Dafür danken wir ihnen an dieser Stelle und sehen ihren Dienst im Sinne von Jesaja 52, wo es heißt: "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkünden, Gutes predigen, Heil verkünden ... "

Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

___________________________________________________________________________________________________

HILFE FÜR OBDACHLOSE

Hilfe für die Berliner Stadtmission und für die Bahnhofsmission Bahnhof Zoo

Die Bahnhofsmission im Bahnhof Zoo versorgt einen Teil der in Berlin geschätzten 4.000 bis 8.000 Obdachlosen (Zahl von den Wohlfahrtsverbänden). Es werden dort bzw. in der Lehrter Straße täglich Sachen ausgegeben.

Folgende Sachen werden benötigt:

Unterwäsche (auch gewaschene, schon genutzte),  Papiertaschentücher, Einweg-Rasierer, Hygiene- und Pflegeartikel

Solange es noch kalt ist:

Schlafsäcke, Iso-Matten, Decken, Zelte und Rucksäcke, Wärmflaschen, Winterschuhe, Handschuhe und dicke Winter-Socken, Wintersachen für Damen und Herren

Wenn es wärmer ist:

Sachen und Schuhe für Männer und Frauen; Decken

Wenn Sie etwas zum Abgeben haben, bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei mir (Mobil 0176 983 484 90).  Ich würde die Sachen auch bei Ihnen zu Hause abholen und bringe sie dann zum Bahnhof Zoo bzw. zur Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68.

   Vielen Dank und eine gesegnete Zeit! Randolf Brückner 

 Vielen Dank auch für alle Spenden, die bisher bereits abgegeben wurden.

___________________________________________________________________________________________________

Einladung zum Kaffeeklatsch & Nachbarschaftsgärtnern

Jeden Freitag ab 16 Uhr gibt es eine entspannte Kaffeerunde - auch mit Tee, Gebäck, Kuchen und Obst, für Nachbar*innen, Helfer*innen und Interessierte, gemeinsam mit Bewohner*innen

aus dem Heim. Jede*r kann dafür auch gerne etwas mitbringen. Und schon ab 15 Uhr im “Garten der Hoffnung“ gibt es ein Treffen zum gemeinsamen  Nachbarschaftsgärtnern, jede*r kann mitmachen und ist herzlich willkommen!

Einfach miteinander ins Gespräch kommen ist das Ziel. Daraus  haben sich auch schon einige, engere Kontakte zwischen den Bewoh-ner*innen aus dem Heim und Helfenden entwickelt.

Wo:  Im Containerdorf

Im IB-Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen,

Alfred-Randt-Straße 19  im Allende-2-Viertel in Köpenick.

Kontakt: Randolf Brückner,

Allende2hilft e.V.,

brueckner@allende2hilft.de

Tel.: 0176 983 484 90

___________________________________________________________________________________________________