Stadtkirche > Ev. St. Laurentius Kirchengemeinde

 

 

 

 

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Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von
der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb 21,6 (L)





Monatsspruch für November

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von
Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine
geschmückte Braut für ihren Mann.

Offb 21,2 (L)

 

LIEBE GEMEINDEGLIEDER UND FREUNDE!

Das  Erntedankfest,  das wir vielerorts feiern, will uns daran erinnern, dass das, was wir ernten und also haben, nicht selbstverständlich ist, sondern dass es immer auch verdankte Gaben sind, von denen wir leben. Der Herbst, der nun immer sichtbarer wird, beschert uns Früchte, die zur Reife drängen und wohl auch noch goldene Sonnentage. Aber mit seinen welkenden Pflanzen und fallenden Blättern erinnert der Herbst eben auch an die Vergänglichkeit des Lebens. Diese Einsicht geht mir seit vielen Jahren zunehmend unter die Haut. Für mich gibt das in Paris zum 11. September 1902 datierte Gedicht von Rainer Maria Rilke diese Wahrheit sehr berührend wieder:

Herbst

 Die Blätter fallen.  Fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

Sie fallen mit verneinender Gebärde.

 

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

 

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

 

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

Der  Wahrheit, dass zur  Reifung  eben auch  Vergänglichkeit gehört, müssen wir uns stellen, ob wir das mögen oder nicht. Einfach – finde ich – ist das nicht. Aber noch viel schwerer – finde ich – wäre es, wenn es die beiden letzten Zeilen aus dem Rilke-Gedicht gar nicht gäbe: Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

An anderer Stelle sagt Rilke: „Vergangen nicht, verwandelt ist, was war.“                                 

Unsere Vergänglichkeit bedeutet nicht ein Vergehen ohne Spur, ohne Sinn, ohne Ziel. Wenn Paulus im 1. Korintherbrief davon spricht, dass wir alle verwandelt werden (Kap. 15, 51.52), weiß er davon, dass wir nicht verloren gehen ohne Spur und Ziel, sondern aufgehoben bleiben und neu werden durch den, der unser Fallen in seinen Händen hält.

    Es grüßt Sie herzlich Ihr Gerd-Peter Radloff           

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Unsere Gemeinde sagt Willkommen

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Köpenick ist ein Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Wir gehören zum Sprengel Berlin und dem Evangelischen Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und sind in Berlin Treptow-Köpenick zuhause. Unser Bekenntnisstand ist lutherisch. Herzlich Willkommen auf unseren Web-Seiten!

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Gottesdienste und Predigtstätten im Überblick

Hier finden Sie die regulären Gottesdienstzeiten mit Anschrift und Nahverkehrshaltestellen unserer vier wichtigsten Predigtstätten:

Stadtkirche St. Laurentius (Alt-Köpenick)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Alt-Köpenick / Freiheit, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Rathaus Köpenick - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164
BVG Haltestelle: Freiheit - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164, N67, N69, N90

 

Martin-Luther-Kapelle (Eitelsdorfer Str. 43)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Eitelsdorfer Straße 43, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Wongrowitzer Steig - Tram 62; Bus N90

 

Nikolaikapelle (Grüne Trift 106 b)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Grüne Trift 106 b, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Pritstabelstraße - Tram 62; Bus N62

 

Werner-Sylten Kapelle (Friedhofskapelle, Rudower Str. 23)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Friedhof Rudower Straße 23, 12557 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Köllnischer Platz - Tram 61, 62, 68; Bus 164, 167, N62, N65
S-Bahnhof: Spindlersfeld - S47

Die aktualisierten Hinweise und Gottesdienstzeiten finden Sie im Bereich Gottesdienst der Gemeinde. Die dortigen Angaben geben normalerweise den jeweils aktuellen Stand an.